Die Stellung des Balkan-Paktes sowie insbesondere der Griechisch-Türkischen Achse in der internationalen Politik der Türkei seit der Balkanpakt-Konferenz vom 1936 bis zum Zusammenbruch Frankreichs

Im Lichte der Britischen, Amerikanischen, Deutschen, Franzözischen und Griechischen Archive

  • Ilias Iliopoulos National and Kapodistrian University of Athens

Abstract

Außenpolitisches Hauptziel der staatstragenden Elite der Türkei war seit dem Entshehen der Republik (1923), und blieb bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, die Wahrung der nationalen Selbständigkeit und der territorialen Integrität des Landes. Parallel zum Ausbau des nationalen Machtpotentials entwickelte die türkische staatstragende Elite eine außen- und sicherheitspolitische Strategie, deren Grundcharakteristikum die Bemühung um Maximierung der nationalen Sicherheit durch Machtakkumulation war, d.h. durch die Schaffung von Bündnissen. Dabei handelte die türkische staatstragende Elite stets nach dem Imperativ von Geographie und Staatsräson. Demnach suchte sie ihre potentiellen Verbündeten in Großbritannien und den Balkanstaaten. Folglich sollte der am 9. Februar 1934 von Jugoslawien, Rumänien, Griechenland und der Türkei in Athen abgeschlossene Balkanpakt, und hier insbesondere die seit 1938 zustandegekommene militär-politische Achse zwischen der Türkei und Griechenland, das zweitwichtigste Fundament der Außenpolitik der Türkei werden.

Published
2017-12-27
How to Cite
ILIOPOULOS, Ilias. Die Stellung des Balkan-Paktes sowie insbesondere der Griechisch-Türkischen Achse in der internationalen Politik der Türkei seit der Balkanpakt-Konferenz vom 1936 bis zum Zusammenbruch Frankreichs. Civitas Gentium, [S.l.], v. 5, n. 4, p. 35-71, dec. 2017. ISSN 1792-9474. Available at: <https://cg.turkmas.uoa.gr/index.php/cg/article/view/80>. Date accessed: 18 june 2018.
Section
Long Papers